Preisspitze mit der Kopfnummer 2: Crema Catalana v. Comme il faut NRW/Godolphin (Bildnachweis: Reckimedia)
Preisspitze mit der Kopfnummer 2: Crema Catalana v. Comme il faut NRW/Godolphin (Bildnachweis: Reckimedia)

Cornet Obolensky-Auktion weckt internationales Interesse – 100 Prozent Verkaufserfolg bei Westfälischer Youngster-Auktion

Münster: Zum dritten Mal veranstaltete das Westfälische Pferdestammbuch in Zusammenarbeit mit dem Gestüt Zhashkiv eine Online-Auktion für Youngster. 15 junge Stuten standen hier zum Verkauf. Fast alle tragen das wertvolle Blut des erfolgreichen Cornet Obolensky in den ersten Generationen ihres Pedigrees. 100 Prozent der angebotenen Pferde fanden am heutigen Abend einen neuen Besitzer. Teuerste Offerte war eine Tochter des Comme il faut NRW/Godolphin, die für 40.000 Euro zugeschlagen wurde.

Cornet Obolensky war unter dem Sattel von Marco Kutscher hocherfolgreichen in den schweren Parcours dieser Welt. Seine Zuchtleistung ist ebenso herausragend, wie seine sportlichen Erfolge. Seine Nachkommen brillieren in schweren Springen. Allen voran sein Sohn Comme il faut NRW, der mit Marcus Ehning im Sattel höchste Erfolge feierte. Beide sind im Besitz des Gestüts Zhashkiv in der Ukraine. Das Blut des Schimmelhengstes ist auf der ganzen Welt heiß begehrt. Dies zeigte wieder einmal die Youngster-Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs. In Zusammenarbeit mit dem Gestüt Zhashkiv, in dessen Besitz Cornet Obolensky und Comme il faut NRW stehen, fand am heutigen Abend eine Online-Auktion statt. 15 ungerittene, zweijährige Stuten, die alle aus der Zucht und dem Besitz des Gestüts Zhashkiv kommen, standen zum Verkauf.

Preisspitze mit der Kopfnummer 2: Crema Catalana v. Comme il faut NRW/Godolphin (Bildnachweis: Reckimedia)
(Bildnachweis: Reckimedia) Preisspitze mit der Kopfnummer 2: Crema Catalana v. Comme il faut NRW/Godolphin (Bildnachweis: Reckimedia)

Mit einem Zuschlagspreis von 40.000 Euro führt die Kopfnummer 2 Crema Catalana das Preisgefüge an. Die Tochter des Comme il faut NRW/Godolphin entspringt dem weltberühmten Mutterstamm der Leonore. Aus diesem Stamm kommt auch der mit Dirk Demeersmann so erfolgreiche Clinton. Diese Fuchsstute wird zukünftig in der Schweiz an den Reitsport herangeführt. In Deutschland verbleibt die zweitteuerste Stute. Kiss me v. Kannan/Clinton kostete als Schlusslicht der Auktion 26.000 Euro. Ihre Mutter ist Halbschwester zu zwei international erfolgreichen Springpferden.

Alle 15 angebotenen Pferde fanden am heutigen Abend einen neuen Besitzer. Vier von ihnen knackten die 20.000-Euro Marke. Im Durchschnitt investierte die Kundschaft 14.733 Euro in ihre Nachwuchshoffnung für den Springparcours. Das Westfälische Pferdestammbuch erzielte damit einen Umsatz von 221.000 Euro. Die Gebote  auf die jungen Stuten gingen aus der ganzen Welt ein. Am Ende wurden sieben Pferde an Kunden außerhalb von Deutschland zugeschlagen. „Es war uns ein großes Anliegen unsere Freunde aus der Ukraine auch in diesen schweren Zeiten zu unterstützen! Nachdem wir im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich Cornet Obolensky und Comme il faut NRW selbst aus dem Land helfen konnten, war für uns immer klar, dass wir auch bei der Vermarktung weiterer Pferde helfen werden. Als wir erfahren haben, dass die Stuten auf dem Weg nach Deutschland sind, haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um relativ spontan diese Auktion umzusetzen. Dass dies nun so erfolgreich verlaufen, ist freut uns umso mehr!“, so Auktionsleiter Thomas Münch.

Bereits morgen beginnt in Münster-Handorf die traditionelle Westfalen-Woche. Sechs Tage im Zeichen der Westfälischen Pferdezucht stehen mit Sport und Schau an. Am Freitag und Samstag finden die großen Fohlen-Auktionen statt. Gebote können hier sowohl online als auch live vor Ort angeboten werden.

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