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Sportler des Jahres 2021: Dressur-Equipe auf Platz zwei Jessica von Bredow-Werndl wird Vierte

Baden-Baden (fn-press). Rund 3000 Sportjournalistinnen und Sportjournalisten waren aufgerufen, ihre Stimme für die Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften des Jahres 2021 abzugeben. Die deutsche Dressur-Equipe mit Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), Dorothee Schneider (Framersheim) und Isabell Werth (Rheinberg) belegte Platz zwei unter den Mannschaften des Jahres. Es siegte der Bahnrad-Vierer der Frauen, der bei den Olympischen Spielen in Tokio mit neuem Weltrekord die Goldmedaille gewonnen hatte. Bei den Sportlerinnen des Jahres wurden drei Reiterinnen in die Top-Ten gewählt.

Die deutschen Dressurreiterinnen haben in diesem Jahr gleich zweimal Team-Gold gewonnen: Zunächst im Juli bei den Olympischen Spielen in Tokio, danach auch bei den Europameisterschaften in Hagen a.T.W. „Unsere Dressurreiterinnen haben in diesem Jahr einmal mehr maximale Erfolge gefeiert. Sie alle stehen für herausragendes Reiten auf top-ausgebildeten Pferden. Dazu kommt unser unvergleichliches Trainerduo Monica Theodorescu und Jonny Hilberath, das es immer wieder schafft, Reiter und Pferde auf den Punkt genau richtig vorzubereiten. Der Lohn für diese akribische Arbeit ist, dass unsere Dressur-Equipe seit Jahren ungeschlagen ist. Das Ergebnis dieser wichtigsten Sportlerwahl ist eine große Anerkennung der Leistung aller Pferde, Reiter und Trainer, die zu diesem Erfolg beigetragen haben“, sagte Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei.

Als beste Reiterin belegte Jessica von Bredow-Werndl bei der Wahl der Sportlerinnen des Jahres Platz vier. Die Bayerin gewann in diesem Jahr mit ihrer Top-Stute TSF Dalera BB sieben Goldmedaillen, darunter zwei bei den Deutschen Meisterschaften und drei bei den Europameisterschaften. Bei ihrer Olympia-Premiere wurde sie auf Anhieb Doppel-Olympiasiegerin und gewann neben Team-Gold auch den Einzel-Titel. Von Bredow-Werndl erhielt bei der Sportlerinnenwahl 680 Punkte. Ricarda Funk, Olympiasiegerin im Kanu-Slalom, wurde mit 689 Punkten Dritte. Es siegte zum dritten Mal in Folge die Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (1845 Punkte) vor Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin im Ringen (942 Punkte).

Ebenfalls unter die Top-Ten der Sportlerinnen des Jahres schafften es Isabell Werth (436 Punkte, Platz sechs) und Julia Krajewski (226 Punkte, Platz sieben). Werth hatte mit ihrer Stute Bella Rose in Tokio neben Team-Gold auch Einzel-Silber gewonnen. Es waren ihre Olympia-Medaillen Nummer elf und zwölf. Bei der EM wurde Werth mit Weihegold OLD zudem Vize-Europameisterin im Grand Prix Special und Vierte in der Kür. Julia Krajewski schrieb in Tokio Geschichte: Mit ihrer Stute Amande de B’Neville gewann sie Einzel-Gold in der Vielseitigkeit und ist damit die erste weibliche Olympiasiegerin ihrer Disziplin in den Annalen der Olympischen Spiele.  jbc

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