Hengst V. Suarez DSC 3332 Gr. Feldhaus

Fulminante Preis-Highlights in Vechta

Die Oldenburger Hengst-Tage schlossen mit einer fulminanten Auktion ab. Auktionator Daniel Delius sorgte für volle Portmonees der Aussteller. Sechs Hengste kosteten 300.000 Euro und mehr. Insgesamt setzten die Hengste knapp viereinhalb Millionen Euro um.

Für 530.000 Euro wurde der Ic-Prämienhengst des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL), ein Sohn v. Suarez – Dante Weltino – Rubinstein I, aus der Zucht von Nina Sixtensson, Schweden, und ausgestellt von der Besitzergemeinschaft Maurice & René Tebbel, Emsbüren/Niedersachsen, für den Klosterhof Medingen von Familie Wahler zugeschlagen. Der noble Rappe entspringt dem Stamm der Rulli-Rudilore, aus dem ebenfalls die Grand Prix-Sieger Rubin Royal OLD/Hendrik Lochthowe und Romanov Blue Hors/Hans Peter Minderhoud, NED, stammen.

Der dunkelbraune Jovian – Benaggio – De Niro-Sohn, aus der Zucht von Caterina Schulz-Beelitz, Behrensdorf/Schleswig-Holstein, und ausgestellt von Johan Ifverson, Schweden, wurde für 370.000 Euro an eine berühmte Hengststation nach Schweden zugeschlagen. Für kaum weniger, 360.000 Euro wechselte der Hengst v. Foundation – Bretton Woods – Dormello, aus der Zucht von Ulrich Brinkhus, Emstek/Niedersachsen, und ausgestellt von Antonius Schulze Averdiek, Rosendahl/Nordrhein-Westfalen, ins Gestüt Schönweide nach Schleswig-Holstein.

Der bewegungsgeniale Prämienhengst von Floricello – Ampère – Stedinger, aus der Zucht von Rainer Lechl, Postmünster/Bayern, Aussteller: Detlef Ruddat, Gestüt Gerkenhof, Kirchlinteln/Niedersachsen, wurde für 350.000 Euro zugeschlagen und bleibt im Oldenburger Münsterland. Und der gekörte Hengst von Secret – Stedinger – Placido, aus der Zucht von Felix Poelmann, Barßel/Niedersachsen, Aussteller: J.P. Dalsem, Niederlande, wurde für 304.500 Euro in die Ukraine zugeschlagen.

Auch die Oldenburger Springhengste setzten weltweit Maßstäbe: Der gekörte Hengst v. Chacco-Blue – Fetiche du Pas – Darco, aus der Zucht von Marc Wens, Belgien, ausgestellt von Johannes Heinrichs, Heinsberg/Nordrhein-Westfalen, Bruder des 1.60 m-Siegers Halifax van het Kluizebos, glänzte für 300.000 Euro. Der Braune Überflieger wird künftig in einen internationalen Springstall in Saudi-Arabien einziehen. 

Die Vechtaer Auktionen sind das Sprungbrett für zahlreiche Erfolgspferde der Körung. So auch für die Erfolgsgeschichte des OS-Siegerhengstes v. Cornet Obolensky – Cassini I – Contender – Narew xx, aus der Zucht von Thomas Koch, Haltern am See/Nordrhein-Westfalen, auf der Fohlenauktion in Vechta entdeckt hat ihn Marc Idelmann aus Wetschen/Niedersachsen. Für 250.000 Euro wurde auch dieser Champion an ein renommiertes Gestüt im Oldenburger Münsterland versteigert.

Die Hälfte, 11 von 20 dressurbetonten Hengsten des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL), wird künftig Oldenburger Freunde im Ausland erfreuen. Beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International (OS) wechselten vier von 19 verkäuflichen Hengsten zu Oldenburger Freunden ins Ausland. Im Einzelnen werden die Hengste ihre Box in der Ukraine (4), Frankreich (3), Großbritannien (2), USA (2), Niederlande (1), Saudi-Arabien (1), Schweden (1) und Ungarn (1) beziehen.

Die OL-Hengste erzielten einen Gesamtumsatz von 3.303.000 Euro. Der Durchschnittspreis der gekörten Hengste pendelte sich bei 186.000 Euro ein. Bei den nicht gekörten Hengsten waren es rund 28.000 Euro. Die Springhengste des OS-Verbandes setzten insgesamt 1.178.500 Euro um. Für einen gekörten Hengst mussten Bieter im Mittel rund 85.000 Euro einsetzen. Die nicht gekörten Hengste kosteten durchschnittlich rund 22.300 Euro. 

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