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Dressurlehrgang beim Bundestrainer Meyer zu Strohen

 Warendorf (Lana Marie Külper). Ein schönes Wochenende in Warendorf ist zu Ende. Wir kamen am Freitag gegen Mittag an und bezogen mit Dozent auf der schönen Anlage die Box. Danach bin ich mit Dozent ins Gelände spaziert um uns vor der ersten Einheit, nach der langen Fahrt, die Beine zu vertreten. Im Mittelpunkt standen bei Herrn Meyer zu Strohen lösende Arbeiten, um die Durchlässigkeit des Pferdes zu verbessern. Ich lernte viele neue Möglichkeiten und Ansatzpunkte, die mir zukünftig bestimmt weiterhelfen werden. Dozent und ich steigerten uns von Tag zu Tag merklich. Am Sonntag ging es dann nach der letzten Einheit und dem Reinigen der Boxen gegen 13 Uhr Richtung Heimat. Ich möchte mich hier gerne beim Landesverband für die eröffneten Möglichkeiten und das Vertrauen in Herrn Meyer zu Strohen bedanken. 

Am letzten Wochenende durften Antonia Kurp, Juliane Scheibler, Lana Külper und ich als Junioren von Mecklenburg – Vorpommern nach Warendorf fahren. Der Lehrgang fand vom 12. -14. November unter der Leitung des Bundestrainers, für Junioren und junge Reiter, Meyer zu Strohen statt. Antonia erreichte das DOKR bereits am Donnerstag Abend und Juliane, Lana und ich reisten am Freitag Vormittag an.

 Für das Wohl der Pferde war wie immer gesorgt. Unter sehr guten Bedingungen auf dem ganzen Gelände, in sehr guten Boxen, mit Heu und Stroh zur Verfügung und weiteren Extras wie z.B. einem Solarium sollte es den treuen Sportpartnern bis Sonntag gut gehen. Um 14:45 Uhr fand eine Besprechung durch Meyer zu Strohen statt und anschließend begann Antonia um 15:00 Uhr als erste Reiterin. Geritten wurde am Freitag in 2er Gruppen in einer Zeit von 45 min. Freitag Abend fanden sich Antonia, Juliane und ich mit einer weiteren Lehrgangsteilnehmerin aus Niedersachsen in unserem gemeinsamen Zimmer ein. Wir gingen zusammen zum Abendbrot und hatten einen sehr schönen Abend zu viert. Am Samstagvormittag fand die Trainingseinheit erneut in 2er Gruppen statt. Es sollte 45 Minuten auf Kandare geritten werden und am Samstagnachmittag hatte jeder 15 Minuten Einzelunterricht auf Trense zur Überprüfung der Losgelassenheit. In dieser Zeit wurde vor allem die Schrittarbeit überprüft. Und am Sonntagvormittag wurde wieder in 45 Minuten zu zweit trainiert. Uns allen hat das Training sehr viel Spaß und Freude bereitet. Wir konnten alle sehr viel lernen und neue Erfahrungen sammeln. Aber auch über das Training hinaus war das Wochenende sehr gelungen. Ich persönlich finde die Möglichkeit sehr gut, dass wir Jugendlichen gemeinsam eine Unterkunft haben und die Eltern separat schlafen. So lernt man schnell neue Leute kennen und kommt auch mit anderen Landesverbänden in ein Gespräch.

 Im Training wurde aktiv an der Qualität der Grundgangarten und an den Lektionen gearbeitet. Meyer zu Strohen ist ein sehr guter Trainer und kann seine Gedanken und Anregungen zum Training sehr gut vermitteln, sodass man schnell versteht was man anders machen soll. Es macht viel Spaß bei ihm zu trainieren, da er auch mal einen lustigen Spruch hat aber trotzdem sehr sachlich und neutral zu allen ist.

Auch durch das zu gucken kann man sehr viel lernen. Da der Lehrgang für Junioren und junge Reiter war, haben wir auch die Zeit genutzt um den älteren beim Training zuzuschauen. Meiner Meinung nach ist es beeindrucken wie gefühlvoll diese schon reiten können und es macht viel Freude dabei zuzusehen.

Wir haben alle gute Tipps für die Winterarbeit erhalten und wissen woran wir arbeiten müssen. Es gibt Motivation und neue Energie für den Winter an so einem Lehrgang teilzunehmen und so ein Feedback zu erhalten.

Wir alle vier sind sehr Dankbar dafür, durch unseren Landesverband solche Chancen wie diesen Lehrgang oder auch die Teilnahme am Turnier in Prussendorf zu erhalten. Es ist wirklich eine große Ehre dafür benannt zu werden und dass wir so tolle Unterstützung von allen Seiten bekommen ist nicht selbstverständlich. Wir bedanken uns bei unserem Landesverband, aber natürlich auch von unseren Eltern und Heimtrainern, die uns solle Erlebnisse möglich machen. Ich hoffe, dass wir alle Gesund durch diese teilweise schwierige Zeit kommen und im nächsten Jahr wieder dabei sein können.