Christian Ahlmann auf Platz 2 Photo- Longines Global Champions Tour

Samorin: Christian Ahlmann Zweiter im Großen Preis – Global Champions Tour gastiert an zwei Wochenenden in der Slowakei

Samorin (fn-press). Die internationale Springsportserie Global Champions Tour gastiert gleich zweimal in der Slowakei. Da coronabedingt einige der 15 Tour-Etappen ausgefallen waren, schließt das Pferdesportzentrum in Samorin mit zwei Veranstaltungen die Lücke im Kalender. Beim Großen Preis des ersten Wochenendes belegte Christian Ahlmann mit dem Hengst Dominator Z den zweiten Platz hinter dem US-Amerikaner Spencer Smith.

Für den Parcours des mit 300.000 Euro dotierten Großen Preises, Wertungsprüfung der Global Champions Tour, zeichnete erneut der Italiener Uliano Vezzani verantwortlich. Er gestaltet bei den meisten Turnieren der Global Tour die Kurse und schaffte es auch im Hauptspringen von Samorin, das Feld zu sortieren. Von den 29 Teilnehmern meisterten zehn Paare den Umlauf fehlerfrei und qualifizierten sich für das Stechen, unter ihnen auch die drei Deutschen Christian Ahlmann (Marl), Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien) und Philipp Weishaupt (Riesenbeck).

Zwischen den Plätzen eins und zwei lagen nur zwei hundertstel Sekunden. Fehlerfrei steuerte der US-Amerikaner Spencer Smith den französischen Wallach Theodore Manciais über die Ziellinie. Der 25-Jährige, der bei dem Kanadier Eric Lamaze trainiert, benötigte 39,57 Sekunden und war damit einen Wimpernschlag schneller als Christian Ahlmann. Sein Hengst Dominator Z, Sohn des Diamant de Semilly, war ebenfalls fehlerfrei geblieben (39,59). Diese zwei hundertstel Sekunden waren allerdings teuer, denn der Sieger durfte sich über ein Preisgeld von 99.000 Euro freuen, für Platz zwei gab es 60.000.

Der drittschnellste Ritt gelang dem Niederländer Jur Vrieling mit dem belgischen Wallach Fiumicino van de Kalvallei (0/40). An siebter Stelle behauptete sich Daniel Deußer. Er setzte den zehn Jahre alten französischen Hengst Bingo Ste Hermelle ein. Mit 39,34 Sekunden ritt Deußer zwar die schnellste Runde, aber an einem Hindernis fiel die Stange (4/39,34). Zwei Patzer bilanzierte Philipp Weishaupt mit Lacasino. Der Oldenburger Sohn des Lordanos und sein Reiter beendeten den Großen Preis auf Platz zehn (8/43,82).    hen