Nach Tokio nun beim CHI Donaueschingen, allerdings im Springen und nicht wie hier 2018 mit Wild Wave in einer Geländepferdeprüfung - Michael Jung aus Horb a.N. (Foto: Archiv/ Stefan Lafrentz)

CHI Donaueschingen – Nach Olympia ist Donaueschingen…

Donaueschingen– Eine Verschnaufpause gönnt er sich nicht. Vielseitigkeits-Ass Michael Jung aus Horb a.N. packt am Donnerstag wie so oft den Koffer und macht sich auf den Weg zum 65. Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg Gedächtnisturnier. Beim CHI Donaueschingen zählt der Multimeister zu den stärksten Konkurrenten um Sieg oder Platz, das hat der 39-jährige Allrounder schon oft unter Beweis gestellt. Er begegnet etlichen Mitbewerbern und -bewerberinnen, denn ab Donnerstag treffen 20 Nationalitäten im Springstadion aufeinander.

Da sind sowohl die Porter-Brüder aus den USA, die den Großen Preis von Donaueschingen 2019  aus Baden-Württemberg entführten, aber eben auch Routiniers wie Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen), Johannes Ehning (Stadtlohn), oder die Schweizer Nikolaus Schurtenberger, Werner Muff und Steve Guerdat. Der Däne Sören Pedersen mischt in Donaueschingen mit und auch der 22 Jahre junge Joseph Stockdale, Sohn des verstorbenen Olympiareiters und Equipechefs Tim Stockdale aus Großbritannien. 

Das verspricht für Pferdefans guten Sport, viel Gesprächsstoff und beste Aussichten auf kommende Championate. Fast genau zwei Wochen nach dem CHI beginnen im westfälischen Riesenbeck die Europameisterschaften Springen und nicht wenige Reiterinnen und Reiter nutzen den vorzüglichen Grasplatz in Donaueschingen zur Formüberprüfung und Vorbereitung auf das kontinentale Championat.

CHI ist “besuchbar”

Anders als im Vorjahr, in dem gar kein Springsport in Donaueschingens Traditionsstadion stattfinden konnte, ist der CHI nun mit den beiden Disziplinen Springen und Dressur zurück und auch Zuschauer und Zuschauerinnen dürfen dabei sein – zahlenmäßig zwar begrenzt und unter Auflagen, aber für die typische Turnierathmospähre ist Publikum einfach unverzichtbar.

Für Kurzentschlossene gibt es daher auch Kartenkontingente an der Tageskasse. Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist allerdings die “Drei-G-Regel”. Wer dabei sein möchte, muss nachweises, das er oder sie vollständig Geimpft (mind. 14 Tage) oder von COVID-19 Genesen ist (nicht länger als 6 Monate her) oder muss negativ Getestet sein, also einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorlegen. Dieser kann entweder durch Zertifikat eines offiziellen Testzentrums erfolgen oder vor Ort zum Selbstkostenpreis (5 Euro) erbracht werden. Auf dem Turniergelände herrscht Maskenpflicht. Diese gilt nicht für Reiterinnen und Reiter, die ihre Pferde trainieren, für die Prüfungen vorbereiten oder im Parcours/ Dressurviereck starten.

Landkreis Schwarzwald-Baar schickt den Impfbus vorbei

Am Samstag und Sonntag wird der Impfbus des Landkreises Schwarzwald-Baar an der Tennishalle in der Stadionstraße 9 neben dem Reitstadion stehen und bietet jenen, die noch keinen Impfung erhalten konnten, das Angebot zur Impfung gegen SARS-Covid 19. Am Samstag ist der Impfbus von 11.30 – 14.00 Uhr geöffnet, am Sonntag ebenfalls von 11.30 – 14.00 Uhr. Mitgebracht werden müssen das Ausweisdokument – sofern vorhanden – der Impfpass und die elektronische Gesundheitskarte.