Saskia Deutz_Soyala_Hubert Fischer

Wow! Saskia Deutz im Team Tokio

(Bergen/Rügen) Sie ist drin: Dressurreiterin Saskia Deutz und ihre Stute Soyala zählen zum vierköpfigen Aufgebot Para-Dressur der Paralympics in Tokio vom 24. August bis zum 5. September. In wenigen Tagen feiert die 1973 geborene Ärztin, die in Bergen auf der Insel Rügen arbeitet, Geburtstag. Saskia Deutz zählte in diesem Jahr bereits zu Nationenpreisteams und startet im Grade IV. In der Para-Dressur dürfen erstmalig nur noch drei Reiter und Pferde pro Team starten, der Modus wurde wie bei den Olympischen Spielen angepasst. Zunächst wird in allen fünf Behinderten-Grades der Individual Test geritten, der über die Medaillen in der Einzelwertung entscheidet. Startberechtigt sind vier Paare, drei für das Team und ein Paar als Einzelreiter/in. Anschließend werden im Team-Test die Mannschaftsmedaillen vergeben. Der Team-Test wird zur Musik geritten, ein Streichergebnis gibt es nicht. Die besten acht je Grade aus dem Individual Test sind zur abschließenden Kür zugelassen, in der nochmals Einzelmedaillen vergeben werden.

2018 gewann Saskia Deutz ihren ersten DM-Titel mit Soyala, einer jetzt zehn Jahre alten Hannoveraner Stute von Swarowski-Lauries Crusador xx, eine dunkelbraune elegante Schönheit. Das Paar gewann 2020 die Ü40-Landesmeisterschaft Dressur und ein Jahr zuvor Silber bei den Deutschen Meisterschaften. Für Deutz und Soyala ist es die Paralympics-Premiere. Mit der Rüganerin reisen im Team Heidemarie Dresing (Hagen), Regine Mispelkamp (Heilbronn-Sontheim) und Steffen Zeibig (Dresden) und die langjährige Equipe-Chefin und stellvertretende Vorsitzende des DOKR-Disziplinbeirat Para-Equestrian, Britta Bando (Hamburg) nach Tokio. M. Brüske

Soyala und Saskia Deutz beim Nationenpreis in München im Frühjahr 2021. (Foto: H. Fischer)

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