Caesar v. Clarimo-Colman wurde bei 15.000 Euro als eine der beiden Preisspitzen zugeschlagen. (Foto: Janne Bugtrup)

Doppelpreisspitze bei den Fohlen und 40.500 Euro für Colman-Tochter: Holsteiner Verband meets Holsteiner Highlight Sales@Springflut Festival

(Hörup) Neun streng selektierte Fohlen und vier Nachwuchsspringpferde, zum Teil schon mit beachtlichen Turniererfolgen, kamen im Rahmen des Springflut Festivals in Hörup via Hybrid-Auktion zum Verkauf. Die beiden teuersten Fohlen wurden bei jeweils 15.000 Euro zugeschlagen, zum bestbezahlten Reitpferd avancierte Jassina v. Colman-Casall: Sie war ihren neuen Besitzern aus den USA 40.500 Euro wert.

Gemeinsam mit dem Veranstalterteam um Turnierchef Stephan Johannsen hatte Roland Metz, Geschäftsführer des Holsteiner Verbandes, das Lot zusammengestellt und resümierte zufrieden: „Ich freue mich sehr, dass die Premiere der Zusammenarbeit auf dieser Veranstaltung so gut gelungen ist. Das Springflut Festival stellt ein wertvolles sportliches Event in Schleswig-Holstein dar“, so Metz. „Viele Interessenten aus Norddeutschland, durch das Hybrid-Format aber auch aus der ganzen Welt, waren vor Ort in Hörup oder online dabei.“ Die Katalognummer 6, Caesar v. Clarimo-Colman, wurde bei 15.000 Euro an Lars Brunk aus Schleswig-Holstein zugeschlagen. Das Hengstfohlen punktet neben seinem prominenten Vater mit einem sport- und zuchterfolgreichen Holsteiner Stutenstamm (Stamm 318D2): Aus der direkten Mutterlinie, die seit Generationen auf der Nordseeinsel Föhr gepflegt wird, stammen Championatspferde von großer Zahl – unter anderem der viel zu früh abgetretene H&M Chilli Willi (Nicola Philippaerts), Glock’s Cognac Champlanc (Gerco Schröder) oder aber Camiro (Tony Andre Hansen). Die zweite Preisspitze stellte die Katalognummer 1, Chique v. Cahil-Quibery, sie kostete ebenfalls 15.000 Euro. Das Stutfohlen aus dem Holsteiner Stamm 890 vom seinerzeitigen Siegerhengst Cahil hat auf der Mutterseite in zweiter Generation die Colman-Tochter Conella im Pedigree, die mit Quabri, Uno I und II Mutter von gleich drei gekörten Hengsten ist sowie den unter Lena Glisic derzeit in der Youngster-Tour über 1,40 Meter erfolgreichen, gleichnamigen Uno v. Uriko gebracht hat. Chique wird weiterhin in Deutschland zuhause sein. Fünf der neun Fohlen erhielten einen Zuschlagspreis von 10.000 Euro oder mehr, der Durchschnittspreis lag bei rund 10.400 Euro.

40.500 Euro für Colman-Tochter
Die exquisite Kollektion der vier Reitpferde hatte mit einem Zuschlagspreis von 40.500 Euro die Katalognummer 103, Jassina v. Colman-Casall, an ihrer Spitze. Die fünfjährige Schimmelstute wird ihre Karriere nun in den USA fortsetzen, nachdem sie erst vor wenigen Wochen bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt mit einem Sieg in einer Springpferdeprüfung überzeugte. Zweitteurste Offerte wurde die Katalognummer 101, Coutinho v. Cantesini-Cascari: der vierjährige Schimmel aus dem Stamm 42B kostete 38.000 Euro und bleibt in Deutschland. Der Durchschnittspreis der Reitpferde lag bei 32.000 Euro.

Kinder- und Jugendhospiz erhält 7.000 Euro
Für den guten Zweck hatte sich das Veranstalterteam noch etwas überlegt: Ein kleines Hindernis im Springflut Festival-Design für Kinder wurde im Rahmen der Auktion versteigert und wechselte für 7.000 Euro in die Hände von Natascha Püpke in Vertretung für die SENA Cura Mobile Pflege. Der Erlös kommt dem ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Flensburg zugute.

Hoerup_Ergebnisse

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