Rainer Schmid/RV Mannheim

Für die deutschen Kandidaten geht‘s um die Paralympics-Teilnahme

 (ppb) Drei im Quadrat: Das 57. Mannheimer Maimarkt-Turnier findet bekanntlich in diesem Jahr coronabedingt in drei „Blöcken“ statt. Vergangene Woche drei Dressur-Tage mit Spitzenleistungen, von Sonntag bis Dienstag der Spring-Teil mit einer herausragenden Besetzung, unter anderem dem kompletten deutschen Olympia-Kader und zahlreichen internationalen Top-Stars, und abschließend vom heutigen Freitag bis Sonntag die Para-Equestrians, die Dressurreiterinnen und -reiter mit Handicap – das MVV-Reitstadion erweist sich einmal mehr als optimaler Austragungsort für Reitsport-Events. 

Insgesamt zwölf Nationen sind auf dem Mühlfeld am Start, und für die deutschen Tokio-Kandidaten Hanne Brenner (Wachenheim), Saskia Deutz (Fleesensee), Regine Mispelkamp (Geldern), Isabell Nowak (Apelern), Elke Philipp (Treuchtlingen), Claudia Schmidt (Zahna-Elster), Dr. Angelika Trabert (Dreieich) und Steffen Zeibig (Arnsdorf) ist die Kurpfalzmetropole eine von fünf Qualifikationsmöglichkeiten. „Wir können für die Paralympics vier Teilnehmer melden, die dann in Japan im Einzel starten werden“, erklärt Britta Bando (Hamburg), die Equipe-Chefin der deutschen Paras, „für die Mannschaftswertung müssen wir dann in Tokio einen streichen beziehungsweise drei nominieren.“ 

Die Quali-Turniere sind neben dem belgischen Waregem vor zwei Wochen und jetzt Mannheim noch Stadl-Paura (Österreich), München und Kronenberg (Niederlande). Danach erfolgt die endgültige Nominierung für die Paralympics (24. August bis 5. September) in der japanischen Hauptstadt, die elf Entscheidungen der Para-Dressur stehen am 27., 28., 30. und 31. August auf dem Programm. 

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