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Sportprüfung für Hengste: Bon Vivaldi und Zuperman glänzen in Münster

Münster (fn-press). Die vorerst letzte Sportprüfung für Hengste in diesem Frühjahr ist in Münster-Handorf zu Ende gegangen. Insgesamt stellten sich 18 vier- und fünfjährige Dressurhengste dem Urteil der Bewertungskommission.

Ein sehr guter Trab (9,0), ein noch besserer Galopp (9,5), dabei hohe Rittigkeit (9,2) und eine sehr gute Perspektive (9,0): Der vierjährige Benicio-Sohn Bon Vivaldi von der Hengststation Ahlers in Hatten gefiel die Bewertungskommission in nahezu jeder Hinsicht: „Ein toll konstruiertes Pferd mit fast majestätischem Bewegungshabitus“, kommentierte Reinhard Richenhagen die Leistungen des fünfjährigen Westfalen. Am Ende ergab dies eine gewichtete Endnote von 8,94 für den Bronzemedaillengewinner der Bundeschampionate 2019. Gezogen wurde der braune Hengst von Thomas Sieverding, Schöppingen, aus einer Mutter von Vivaldi.

Durchweg gute Noten gab es für den 2018 vom Zuchtverband für Deutsche Pferde gekörten Westfalen Fürst Knight von Fürstenball – Quattro B, der die Jury im Laufe der Aufgaben immer mehr beeindruckte. Besonders gefielen der nicht übergroße, jedoch energisch aus der Hinterhand entwickelte Schritt (9,0) und die Rittigkeit des Hengstes (8,6). Eine 8,6 gab es auch für die gesamte, der Skala der Ausbildung entsprechenden Darbietung. Am Ende errechnete sich ein Ergebnis von 8,58 für den von Heinz und Elisabeth Schulte aus Ahlen gezogenen Rappen, der von Helen Langehanenberg für die Prüfung angemeldet wurde.

Durch Leichtfüßigkeit ebenso wie durch Leistungsbereitschaft zeichnete sich der Warendorfer Landbeschäler First Deal von Floriscount – De Niro aus und wurde dafür mit vier Mal einer 8,5 sowie einer 8,2 für den Trab belohnt. Er beendete die Sportprüfung mit der Endnote 8,44. Gezogen wurde der Oldenburger Dunkelfuchs von Virginia Urbath, Hamburg.

Als „Superman“ bei den fünfjährigen Hengste erwies sich der schwarzbrauneHengst Zuperman, der von Beatrice Hoffrogge für die Hengststation Hoffrogge vorgestellt wurde. Der Oldenburger Hengst, ein Nachkomme des Zack-Sohnes Vincent Maranello und einer Mutter von Destano, zeichnete sich durch eine souveräne Vorstellung mit geschmeidig fließende Übergängen und hohe Rittigkeitswerten aus. Am besten aber gefiel der Bewertungskommission der große und schon sicher ausbalancierte Bergaufgalopp, hier vergab sie die Höchstnote 10. Insgesamt erzielte Zuperman eine gewichtete Endnote von 8,9. Zuperman stammt aus der Zucht von Dr. Stefan Tietje aus Alfhausen.

Das zweitbeste Endergebnis 8,29 erzielte der nicht nur mit einem sehr guten Schritt (9,0) ausgestatte Morricone-Sohn Macchiato, Bronzemedaillengewinner der Bundeschampionate 2020. Der Westfale stammt aus der Zucht von Norbert Laak (Möhnesee-Günne) und ist auf der Station Pape in Hemmoor stationiert. Mit einem guten Endergebnis (8,02) schloss auch Indianapolis die Sportprüfung ab. Der im Rheinland gezogene braune Hengst Johannes Baumeister aus einer Fidertanz Mutter – Vollschwester des Hengstes Feedback – gezogen.

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