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Wellington: Deutsches Team gewinnt Dressur-Nationenpreis

Wellington (fn-press). Bei der mehrmonatigen Turnierserie in Wellington/Florida hat das deutsche Dressurteam mit dem Sieg im Nationenpreis überrascht. In der Besetzung Michael Klimke (Münster), Christoph Koschel (Hagen a.T.W.), Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) und Kevin Kohmann (Wellington/USA) verwies es die favorisierte US-Equipe knapp auf Rang zwei.

Der Dressur-Nationenpreis in Wellington wird nach einem anderen Reglement als üblich entschieden. Hier treten die Reiter nicht in denselben Prüfungen an, sondern das Ergebnis errechnet sich aus Starts in der Großen und Kleinen Tour. Die deutsche Equipe nahm mit vier Paaren teil, lediglich Christoph Koschel und der niederländische Wallach Eaton Unitechno (v. Wynton) starteten im Grand Prix und im Grand Prix Special. Seine drei Teamkameraden, Michael Klimke mit dem Westfalen Domino (v. Den Haag), Frederic Wandres mit dem Hannoveraner Quizmaster (v. Quasar de Charry) und der in Wellington lebende Kevin Kohmann mit dem niederländischen Hengst Five Star (v. Amazing Star), stellten sich in den „kleineren“ Prüfungen St. Georg und Intermediaire I den Richtern. Nach einem Punktesystem, das die Grand Prix-Prüfungen naturgemäß stärker gewichtet, errechnet sich die Platzierung der Mannschaft.

Das deutsche Team rangierte schließlich mit einem hauchdünnen Vorsprung an der Spitze: 448,568 Prozentsumme lautet das Gesamtergebnis. Die besten Noten hatte Frederic Wandres mit dem neunjährigen Quizmaster beigesteuert. Die US-Equipe brachte es auf 448,381 Prozentsumme, bei ihr punktete Adrienne Lyle mit dem KWPN-Wallach Harmony’s Duval (v. Rousseau) am höchsten. Den dritten Platz sicherte sich die kanadische Mannschaft (437,369), das Schlusslicht des Nationenpreis-Quartetts bildete Australien (391,089).  hen

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