Andre Thieme und Crazy Girl. (Foto: ESI)

Wellington: Deutscher Doppelerfolg im Großen Preis

Wellington (fn-press). Der Große Preis des CSI4* beim mehrmonatigen Winter Equestrian Festival in Florida geriet zu einem deutschen Triumph. Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien) gewann mit dem Zangersheider Hengst Scuderia 1918 Tobago Z das Hauptspringen, Andre Thiemé (Plau am See) ritt das Deutsche Sportpferd Chakaria auf den zweiten Platz.

Anders als viele europäische Turniere und Serien, die wegen des Ausbruchs des Herpesvirus in Spanien abgesagt werden mussten, läuft das mehrmonatige Winter Equestrian Festival in Wellington weiter. In Florida wurde bislang kein Herpesfall registriert. Offizielles Ende der Tour ist der 4. April. 

Seit Wochen schon reiten Daniel Deußer und André Thieme unter der Sonne Floridas. Deußer, der im Februar mit der belgischen Stute Killer Queen den Großen Preis gewinnen konnte, wiederholte diesen Erfolg nun mit dem Zangersheider Hengst Tobago Z. Der 13 Jahre alte Tangelo-Mr.Blue-Sohn meisterte das achtköpfige Stechen des mit 214.000 US-Dollar (180.000 Euro) dotierten Großen Preises in der fehlerfreien Bestzeit von 36,46 Sekunden. Ebenso ohne Abwurf, aber rund eine Sekunde langsamer steuerte Andre Thieme die elfjährige Chakaria, Deutsches Sportpferd v. Chap-Askari, über die Ziellinie. Platz drei belegte das US-amerikanische Urgestein des Springsports, Margie Engle, die Ende März 63 Jahre alt wird. Sie saß im Sattel des rheinischen Wallachs Dicas, ein Sohn des Diarado (0/38,843).    hen

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