Teuerstes Pferd der Second Chance Auktion: Nr. 104 Florenz A v. Fürstenball/Rotspon Bildnachweis: Reckimedia.

Second Chance Auktion mit großem Verkaufserfolg – Preisspitze an erfolgreiche Nachwuchsdressurreiterin

Münster: Die Second Chance Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs e.V. verlief abermals mit gutem Ergebnis. Alle angebotenen Pferde konnten einen neuen Besitzer finden. Ausländische Kunden zeigten großes Interesse an den Auktionskandidaten. Den höchsten Zuschlagspreis erhielt die Kopfnummer 104 Florenz A mit 25.000 Euro, dem eine große Zukunft bevorsteht.

Bei der Westfälischen Winter-Auktion „Handorf-Extra“ konnten nicht alle Pferde erfolgreich an neue Besitzer vermittelt werden. Es gibt verschiedene Gründe, warum nicht alle Pferde in der ersten Auktion einen passenden Besitzer finden konnten. Deshalb veranstaltete das Westfälische Pferdestammbuch e.V. eine Second Chance Auktion, bei der diese Pferde erneut zur Versteigerung kamen. Drei junge Reitpferde und drei Youngster beinhaltete die Kollektion, die am heutigen Abend im spannenden Bid Up ihr Ende fand.

Teuerstes Reitpferd war der erste Auktionskandidat mit der Kopfnummer 16. Der Stanfort/Fiorano-Sohn entspringt dem erfolgreichen rheinischen Züchterhaus von Theo Lenzen, Nettetal, der den Wallach auch ausstellte. Schöne Zeit steht noch ganz am Anfang seiner Karriere. In der täglichen Arbeit entwickelt er sich stetig positiv weiter. Für einen Zuschlagspreis von 20.500 Euro wechselte er am heutigen Abend den Besitzer. Der beliebteste Youngster des Abends war mit der Kopfnummer 104 Florenz A. Schon bei der ersten Auktion lies der Fürstenball/Rotspon-Sohn (Z. u. Ausst.: Heinrich Aarnink, Nordhorn) die Herzen der Zuschauer höher schlagen. Ausgestattet mit großer Bewegungsmechanik und einem überragenden Schritt wird dieser Hengst seinen Weg in das Dressurviereck finden. Der virtuelle Hammer fiel bei 25.000 Euro zugunsten der Familie Schrödter. Diese machte bereits mit einer weiteren Fürstenball-Tochter von der Westfälischen Auktion gute Erfahrungen. Aus der Zucht von Christoph Rawert, Coesfeld-Lette, wechselte die St.Pr.St. Frau Holle auf der Westfälischen Herbst Elite-Auktion 2015 den Besitzer. Seit dem vergangenen Jahr sitzt Jana Schrödter im Sattel der Braunen – mit großem Erfolg! Zuletzt war das Paar auf dem Silberrang der Deutschen Meisterschaft der Jungen Reiter in Riesenbeck zu finden. Am Ende des Jahres nahmen sie am Finale des Nürnberger Burg-Pokals teil. Mit Florenz A hat Jana Schrödter nun ein Nachwuchspferd im Stall, das sicher einmal in die großen Fußstapfen von Frau Holle treten kann.

Alle sechs angebotenen Pferde konnten an diesem Abend erfolgreich verkauft werden. Die sechs Pferde erzielten einen Gesamtumsatz von 90.250 Euro. Durchschnittlich musste die Kundschaft 15.042 Euro für ihr neues Pferd anlegen. Auch wenn letztendlich alle Pferde in Deutschland beheimatet bleiben war das Interesse aus dem Ausland groß. Viele Vorgebote kamen von Interessenten außerhalb Deutschlands. „Auch wenn wir nicht bei allen Verkäufen des heutigen Abends den Preis der vorherigen Auktion erzielen konnten, sind wir mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Bei einer Auktion kann es unterschiedliche Gründe geben, warum ein Pferd nicht direkt erfolgreich an einen neuen Besitzer vermittelt werden kann. Wir haben uns zum Ziel gesetzt offen und Transparent mit diesen möglichen Problemen umzugehen, und unseren Mitgliedern immer bei der Vermarktung ihrer Pferde zu unterstützen, deshalb haben wir uns für diese Second Chance Auktion entschieden“, so Auktions- und Vermarktungsleiter Thomas Münch.

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